Das Team von "Drug Fiction" informiert euch hier regelmäßig über spannende Entwicklungen in der heißen Phase der Preproduction, des Drehs und der Postproduction. "Drug Fiction" ist ein Vordiplom an der "WAM - Die Medienakademie".
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Heute haben wir nach vielen Telefonaten, Gesprächen und dem üblichen Produktionsalltag eine kleine Pause eingelegt und uns “Iron Man” im Cinestar am Potsdamer Platz angeschaut.Ein bisschen Hollywood zur richtigen Zeit motiviert alle, ihr bestes zu geben um auch mal diese Klasse zu erreichen… Moment… Klasse? Stimmt das wirklich, wenn ich von der Comicverfilmung “Iron Man” spreche?Ja, das stimmt. “Iron Man” ist ein gut gefilmtes und vor allem von Robert Downey Jr. sowie Jeff Bridges brillant gespieltes Actionabenteuer, in dem alle ihren Spaß haben, die sowohl auf gute Action, lässigen Sprüchen sowie dem üblichen privaten Problemen der Charaktere aus dem Marvel-Universum stehen.Natürlich lässt sich streiten, ob das immer gleiche Marvel-Schema eines Antihelden, der dann doch zum Superhelden wird, nachdem etwas schlimmes mit ihm passiert, funktioniert. Aber da in dem Film selbst mit dieser Tatsache spielerisch umgegangen wird und der Film genau dieses Schema auch nicht zu kaschieren versucht, glückt dies besser als bei vielen anderen Vertreter dieser Gattung.In “Iron Man” geht es hauptsächlich um die Wandlung des Tony Stark, der sich im wahrsten Sinne des Wortes vom gefeierten Lebemann  der Waffenindustrie zum eisernen Superhelden transformiert. Dies wird von Downey Jr. in allen Belangen glaubhaft und überzeugend gespielt. So nimmt man ihm sowohl die sexistischen Sprüche, die Coolness gegenüber seiner Feinde, die Selbstironie als auch die Action ab. Er war sicherlich ein Glücksgriff für die ganze Produktion. Ihm gegenüber steht Jeff Bridges, der sein ganzes Können in einen eigentlich schwach gezeichneten Charakter legt und so das ein oder andere offensichtliche der Geschichte durch seine schauspielerische Leistung vergessen lässt.Selbst die Nebenchararaktere sind mit Terrence Howard und Gwyneth Paltrow exzellent besetzt und gut gespielt. Wer den Abspann abwartet, wird auch einen beliebten  Schauspieler  entdecken, der wohl im Nachfolger eine tragende Rolle spielend dürfte.Allein die Schauspieler heben den Film schon weit über Durchschnitt… aber schafft er es auch sonst zu überzeugen? Die Antwort ist ein klares Ja. Bis auf die durchauch schwach gezeichneten Bösewichte und die ein oder andere Länge im Mittelteil des Filmes gibt sich “Iron Man” keine Blöße und überzeugt in allen Belangen. Soundtrack, sowie Score sind gefällig, das Product-Placement wirklich cool und nicht störend und auch die technischen Belange in Kamera und Schnitt überzeugen. Nebenbei fallen nicht mal die VFX unangenehm auf und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild des Looks ein.Wer sonst irgendwelche Unstimmigkeiten suchen möchte, muss schon die Nadel im Heuhaufen suchen. “Iron Man” hat sich sein Platz im Olymp der Comicverfilmungen verdient und kann auch als “normaler” Film ernst genommen werden. Absolute Empfehlung, reingehen!Film: 9/10 

Heute haben wir nach vielen Telefonaten, Gesprächen und dem üblichen Produktionsalltag eine kleine Pause eingelegt und uns “Iron Man” im Cinestar am Potsdamer Platz angeschaut.

Ein bisschen Hollywood zur richtigen Zeit motiviert alle, ihr bestes zu geben um auch mal diese Klasse zu erreichen… Moment… Klasse? Stimmt das wirklich, wenn ich von der Comicverfilmung “Iron Man” spreche?

Ja, das stimmt. “Iron Man” ist ein gut gefilmtes und vor allem von Robert Downey Jr. sowie Jeff Bridges brillant gespieltes Actionabenteuer, in dem alle ihren Spaß haben, die sowohl auf gute Action, lässigen Sprüchen sowie dem üblichen privaten Problemen der Charaktere aus dem Marvel-Universum stehen.

Natürlich lässt sich streiten, ob das immer gleiche Marvel-Schema eines Antihelden, der dann doch zum Superhelden wird, nachdem etwas schlimmes mit ihm passiert, funktioniert. Aber da in dem Film selbst mit dieser Tatsache spielerisch umgegangen wird und der Film genau dieses Schema auch nicht zu kaschieren versucht, glückt dies besser als bei vielen anderen Vertreter dieser Gattung.

In “Iron Man” geht es hauptsächlich um die Wandlung des Tony Stark, der sich im wahrsten Sinne des Wortes vom gefeierten Lebemann  der Waffenindustrie
zum eisernen Superhelden transformiert. Dies wird von Downey Jr. in allen Belangen glaubhaft und überzeugend gespielt. So nimmt man ihm sowohl die sexistischen Sprüche, die Coolness gegenüber seiner Feinde, die Selbstironie als auch die Action ab. Er war sicherlich ein Glücksgriff für die ganze Produktion.

Ihm gegenüber steht Jeff Bridges, der sein ganzes Können in einen eigentlich schwach gezeichneten Charakter legt und so das ein oder andere offensichtliche der Geschichte durch seine schauspielerische Leistung vergessen lässt.

Selbst die Nebenchararaktere sind mit Terrence Howard und Gwyneth Paltrow exzellent besetzt und gut gespielt. Wer den Abspann abwartet, wird auch einen beliebten  Schauspieler  entdecken, der wohl im Nachfolger eine tragende Rolle spielend dürfte.

Allein die Schauspieler heben den Film schon weit über Durchschnitt… aber schafft er es auch sonst zu überzeugen? Die Antwort ist ein klares Ja. Bis auf die durchauch schwach gezeichneten Bösewichte und die ein oder andere Länge im Mittelteil des Filmes gibt sich “Iron Man” keine Blöße und überzeugt in allen Belangen. Soundtrack, sowie Score sind gefällig, das Product-Placement wirklich cool und nicht störend und auch die technischen Belange in Kamera und Schnitt überzeugen. Nebenbei fallen nicht mal die VFX unangenehm auf und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild des Looks ein.

Wer sonst irgendwelche Unstimmigkeiten suchen möchte, muss schon die Nadel im Heuhaufen suchen. “Iron Man” hat sich sein Platz im Olymp der Comicverfilmungen verdient und kann auch als “normaler” Film ernst genommen werden. Absolute Empfehlung, reingehen!

Film: 9/10